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Eisenacher Telemann-Tage
Programminformationen zu den Eisenacher Telemann-Tagen finden Sie hier.

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 Zur Entstehungsgeschichte der Eisenacher Telemann-Tage
 
Im Jahr 1981 gab es im Zusammenhang mit dem 300. Geburtstag Georg Philipp Telemanns eine Wiederbelebung seines musikalischen Schaffens. Er wurde gewissermaßen "aus der Versenkung geholt". Vor diesem Hintergrund regte der damalige Dramaturg am Landestheater Eisenach Dr. Claus Oefner an, es nicht bei einer einmaligen Würdigung zu belassen, sondern eine regelmäßige Telemannpflege in Eisenach zu etablieren.

Immerhin hatte dieser europaweit berühmte Barockkomponist in den Jahren 1708 bis 1712 in Eisenach gelebt und hier die ersten Kirchenkantaten-Jahrgänge (mehrere Jahre vor Bachs ersten Kantatenjahrgängen) komponiert. Auch nach seinem Weggang aus Eisenach blieb er der Stadt viele Jahre als Komponist kirchlicher und höfischer Musik erhalten.

Zu DDR-Zeiten fungierte die Stadt Eisenach als Träger der zweijährlich stattfindenden Eisenacher Telemann-Tage. Im Zusammenhang mit und bedauerlicherweise als Folge der friedlichen Revolution 1989 war diese Trägerschaft nur bis 1992 möglich. Dann wurde zur Fortführung der Eisenacher Telemann-Tage eigens eine Eisenacher Telemann-Gesellschaft e. V. gegründet, deren vornehmliches Ziel es war, die weitere Organisation und Trägerschaft zu übernehmen (1994- 2004). Vor dem Hintergrund verschiedener Umstände fusionierte die Eisenacher Telemann-Gesellschaft mit dem Verein Kammermusik der Wartburgstadt e. V., der 2004 erstmals die Trägerschaft der inzwischen 11. Eisenacher Telemann-Tage innehatte und beabsichtigt, sie gemeinsam mit der Stadt Eisenach weiterzuführen.

Die Telemann-Tage in Eisenach finden in der Regel um den Todestag von Georg Philipp Telemann (25. Juni) herum statt. Die Veranstalter haben sich dazu entschlossen, da eine Terminierung zu seinem Geburtstag im März sich mit den Konzerten der Thüringer Bachwochen überschnitten hätte.

Eisenach verfügt mit der Georgenkirche am Markt (Taufkirche von Johann Sebastian Bach) und dem Schloss Wilhelmsthal bei Eisenach über original erhaltene Aufführungsstätten sowohl für kirchliche als auch für weltliche Musik Telemanns. Besonders in Wilhelmsthal sind einige Serenaten uraufgeführt worden, in deren Texten Bezug auf Eisenach bzw. Wilhelmsthal genommen wird.