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Presse
 Di 26.05.2015 14:50 - Pfingstkonzert in Wilhelmsthal
Ausverkauft war der historische Telemann-Saal im Schloss Wilhelmsthal am Pfingstsonntag. Das Konzert des Gemischten Chores der Wartburgstadt zog gut 100 Menschen in die Idylle des Schlossgeländes... Der Reinerlös des Konzertes kommt der weiteren Sanierung des Saales zugute. "Ich bin ganz besonders dankbar, dass wir damit die Arbeiten zum Erhalt des Saales und des Schlosses weiter fördern können" sagte Seth Taylor vom Verein "Kammermusik der Wartburgstadt"... Wie gut das Geld investiert ist, ließ sich an Ort und Stelle beobachten: Der Saal erhält zur Zeit ein neues Dach, bis Jahresende soll er äußerlich komplett saniert sein. Dann kann es im Inneren des Gebäudes weitergehen.... Der Saal ist in der Tat ein Superlativ: Der älteste freistehende Konzertsaal Europas ... Dort führte einst Telemann seine Werke auf. Für den Chor war es bereits der fünfte Auftritt, seit drei Jahren hat sich Pfingsten als Termin dafür etabliert.
Hans-Peter Burkhardt, Gründer des 31 Jahre alten Chores und dessen Dirigent, präsentierte mit seinem knapp 40-köpfigen Ensemble Stücke wie "Die beste Zeit im Jahr ist mein" von Martin Luther, "Dat du min Levsten bist", besonders effektvoll: "Lauf, Jäger, lauf" bis hin zum modernen Frühlingsspalm von Waldemar Ahlen.
Mehrfach wurde aus dem großen Chor ein ein kleiner mit 16 Sängerinnen und Sängern. Stets war der Vortrag der Ensembles sicher, akkurat und harmonisch. Das Programm traf den Nerv des Publikums, das begeistert Applaus spendete... Wie stets beim gemischten Chor war das Publikum wiederholt zum Mitsingen eingeladen. Dazu wurden zwei Kanons einstudiert und Volkslieder gesungen, die den Zuhörern erstaunlich textsicher über die Lippen gingen. Immer wieder hörenswert sind auch die Ansagen von Ingrid Burkhardt, die die verschiedenen Programmblöcke mit einer Mischung aus Wissenswertem, Lyrik und Textauszügen verband...

Klaus Wuggazer, TLZ Eisenach, 26. 5. 2015

 Sa 21.02.2015 14:57 - Rosenmontagskonzert im Landestheater
Das 23. Rosenmontagskonzert am Montag, dem 16. Februar 2015 ging schlecht los. Das Haus, d. h das Landestheater war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Musiker saßen in festlichem Schwarz auf der Bühne; nur das Publikum war unpassend bunt gekleidet, manche mit einem "Bolero". Der Dirigent war nicht da! Der Konzertmeister fand schließlich einen netten Menschen im Publikum, der einspringen wollte, natürlich auf Probe. Und so wurde das Konzert, das wiederum in Kooperation mit der "Kammermusik der Wartburgstadt e. V" veranstaltet wurde, eine öffentliche Probe. Zum Glück verlief sie reibungslos. Der Probedirigent, der zufällig in Eisenach weilende Rumäne Radu Gheorghe machte seine Sache gut. Es ist unerklärlich, warum das Publikum in dieser Probe immer lachte.
Ein Strauß schöner Stücke wurde geboten. Zart zupften die Streicher in der "Neuen Pizzicato-Polka". Den Streichern, Bläsern und Schlagzeugern wurde gedankt, Ersteren, weil sie so schön spielten, Letzteren, weil sie so schön still gesessen haben. Dass den Dirigenten anscheinend plötzlich Flöhe bissen, scheint an dem verflohten Wildbret gelegen zu haben, das "Auf der Jagd" erlegt wurde. Der bereits 19.17 Uhr, also vor dem Konzertbeginn 19.31 Uhr, eingespielte "Zauberlehrling" hat vermutlich den rüstig lebendigen Dirigenten in einen alten Mann verzaubert. Hilfreiche Orchestermitglieder standen ihm beim Ersteigen des Dirigentenpodestes zur Seite.
Ach, das sollte nicht passieren! Der Konzertmeister verspielt sich und wird hart abgestraft. Das Publikum hatte Mitleid und verzieh ihm. Das kann doch einmal in der Aufregung passieren! Es wird nie wieder vorkommen. Aus Rache schlug später der Konzertmeister hart zu, so dass die Bühne bebte. "Victoria" zeigend erschien er wieder. Auch ein Spieler an der Triangel musste dem Probanten zeigen, dass das Orchester hier Herr im Hause ist.
Die Landeskapelle allein konnte das Konzert nicht bestreiten. Deshalb mussten wieder Gastmusiker aushelfen. Auch hat man zwei im wahrsten Sinne (sich) wacker schlagende Leute von der Straße engagiert. Das spart es Gagen.
"O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen, und freudenvollere!" mag man Beethoven zitieren. Die spielen ja jeder etwas Anderes! Das nennt man "Alligatorische Musik" (oder so ähnlich). Juchzen, Jubel! Ach, kann die Kapelle außer Beethoven auch Volksmusik vieler Länder spielen und lustig sein! Haben die sich darüber gefreut! Nein, nicht der Schmied von Ruhla, sondern ein Schlagzeug-Boss-Solo für Amboss war das in der Ambosspolka von Johann Strauß. Auch "Anne" schickte einen Polka-Gruß.
In der Kantine schien es etwas Leckeres gegeben zu haben, denn nach der Pause erschienen die Musiker verspätet auf ihren Plätzen. Am Ende hat das Stück noch recht gut geklungen. Doch dann hatten sie es satt und standen mitten im Stück einfach auf und gingen. Das hat sicherlich disziplinarische Folgen. Da spielten später zwei Geiger ihren Solopart aus dem Doppelkonzert von Bach; und das ohne Orchester. Sittenverfall auf der ganzen Linie! Es ist unerklärlich, warum das einigen Menschen einen "Haydn"-Spaß macht.
Aber dann kamen die Musiker doch wieder auf die Bühne, bevor sie mit ihren Rädern heim fuhren. Der "Radeljetztky-Marsch" forderte alle auf, das Haus zu verlassen. Alle konnten ohne "Donner und Blitz" den Heimweg antreten.

Der immer kritisch rezensierende Deirfttog Reyem

 So 01.09.2013 20:48 - Spätsommer bei Telemann
Wilhelmsthal ist einen Besuch wert. Nicht nur Sonntagsausflügler wissen das,
sondern auch Konzertbesucher.
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten veranstaltet
die "Kammermusik der Wartburgstadt e. V. immer wieder Konzerte, wie es auch zum
meteorologischen Herbstanfang geschah. Die Besucher wissen die gute Akustik des
Saales zu schätzen, der immer noch auf seine vollständige Restaurierung wartet,
aber wieder nutzbar ist. "Spätsommer bei Telemann" hatten der Geiger Seth Taylor
und die Cembalistin Monica Ripamonti-Taylor das Programm überschrieben. Wer die
Konzerte im Verlaufe eines Jahres besuchte, wird die spätsommerliche Atmosphäre
gespürt haben, die durch die Scheiben leuchtete.
Drei bedeutende Komponisten des Barock standen auf dem Programm: Georg Philipp
Telemann, Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach. Wer ganz genau
hinschaute, wird den Barockbogen in der Hand des Geigers entdeckt haben; er hat
u. a. eine andere, augenfällige Spitze als der heute übliche. Aber nicht nur der
Bogen, sondern auch die Strichtechnik zusammen mit dem Instrument gibt den
historischer Spielweise angelehnten Klang. Dazu kommt noch die tiefere
Stimmtonhöhe.
Die nach seinem Eisenacher Aufenthalt schon in Frankfurt komponierte Sonate II
D-Dur (TWV 41:D1) ist dem Herzog Johann Ernst von Sachsen-Weimar zugeeignet, ein
Werk des noch jungen Komponisten. Telemann blieb dem Eisenacher Hof verbunden.
Hat dem zahlreich erschienen Publikum der 1. Satz so gut gefallen, dass es ihn
schon mit Beifall belohnte? Auf alle Fälle passten die Klingeltöne des Handys
nach dem 2. Satz gut in die Pause und wurden von Interpreten und Publikum mit
Humor quittiert. Nicht immer lässt sich eine solche peinliche Situation so gut
meistern.
Die folgende Sonate B-Dur (TWV 42:B4) brachte den späteren Telemann zu Gehör.
Der Stil ist ein anderer. Während in der vorangegangenen Sonate das Cembalo den
üblichen Generalbass zu spielen hatte (die Harmonien werden mit entsprechenden
Zahlen unter der Bassstimme notiert), war nun dem "Cembalo obligato" eine vom
Komponisten genau notierte Stimme zugewiesen. Die Violine bekommt eine
Begleitfunktion. Auch damals schritt die Entwicklung voran.
Mit der Fantasie Nr. 7 Es-Dur (TWV 40:20) des Hauskomponisten erlebte der
Zuhörer die Reichhaltigkeit eines Solospiels auf der Violine. Durch geschickte
Tonfolge und ab und zu Doppelgriffe wird dem Zuhörer eine Harmoniefolge
vermittelt, die eigentlich nicht vorhanden ist. Wir Hörer im 21. Jahrhundert
hören in dem Falle Harmonien, die uns die Klassik durch die Homophonie immer
wieder vor Ohren führte. So ist es uns nicht möglich, wie ein Konzertbesucher
des 18. Jahrhunderts die Musik aufzunehmen. Durch geschickte Betonung einzelner
Töne verstärkt der Interpret das "Hören" der Harmonien.
Händels Suite III für Cembalo solo d-Moll (HWV 428) forderte der Interpretin
hohe Geläufigkeit ab. Die Grenze setzt aber meistens das Instrument. Historische
Tasteninstrumente haben ein Eigenleben. Das Spiel auf ihnen kann man mit einer
Bitte an sie vergleichen: "Bitte spiel mit mir!" Leicht kann es passieren, dass
das Instrument das Spiel versagt. In unserem Falle kennt die Spielerin ihr
Instrument ganz genau und wusste, was sie von ihm abverlangen konnte. Ein
besonders langer Beifall war der Lohn.
Die Sonate Nr. 6 für Violine und obligates Cembalo G-Dur (BWV 1019 von Johann
Sebastian Bach bildete den Schluss des Konzertes; natürlich gab es noch eine
Zugabe. Der unterschiedliche Stil, die persönliche Handschrift der drei
gleichaltrigen Barockkomponisten war gut zu vergleichen. Frau Ripamonti-Taylor
verwies auf die Unterschiede im Leben dieser drei Meister. Es ist
aufschlussreich, in gleicher Besetzung gleichgeartete Kompositionen
gleichaltriger Meister zu hören.
Dass die vorrangig aus Eisenach gekommenen Zuhörer die hervorragende Qualität
ihrer Eisenacher Musiker zu schätzen wissen, braucht vielleicht nicht besonders
erwähnt zu werden. Der "Prophet im eigenen Lande" gilt doch manchmal etwas mehr
als ihm im geflügelten Wort nachgesagt.

Gottfried Meyer

 So 17.03.2013 15:00 - Klavierrezital
Ist "Weltklasse-Klavier" hochgestapelt? Nein!
Zu dieser Erkenntnis kam man gleich nach den ersten Takten im Klavierrezital von
Anny Hwang im Foyer des Landestheaters. Die "Kammermusik der Wartburgstadt e.
V." hatte die junge Pianistin schon länger im Blick. Nun gelang es, sie für den
Nachmittag des 17. März zu gewinnen. Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes
Brahms und Frédéric Chopin standen auf dem Programm.
Zarte Hände einer zarten Person griffen in die Tasten, als hätte der stattliche
Brahms höchstpersönlich vollgriffig den Flügel traktiert. Wer es nicht selbst
gesehen und gehört hat, kann es vielleicht nicht glauben. Die ersten vier Töne
von Beethovens Sonate Nr. 17 d-Moll (op. 31.2), der sogenannten "Sturm-Sonate"
entströmten so zart dem Flügel und verrieten noch nichts von dem Orkan, den Anny
Hwang im weiteren Verlauf auf dem Instrument entfachte. Metallisch harte Töne
und gesanglich weiche wie in den rezitativischen Abschnitten standen sich
gegenüber. Ist es der das Schicksal wegen Taubheit anklagende Meister, der hier
zu Worte - besser: zu Tone - kam?
Dass ein Interpret, eine Interpretin auf einem Instrument der Firma Schimmel
eine solch umfangreiche Klangpalette gestalten kann, berechtigt zum
"Weltklasse-Klavier" auf dem Plakat. Die Freunde der Klaviermusik kamen voll und
ganz auf ihre Kosten und werden den Konzertbesuch nicht bereut haben. Anny Hwang
reist (noch nicht?) mit eigenem, ihr wohlvertrauten Instrument von Konzert zu
Konzert. Sie hat (noch nicht?) einen eigenen, wohl geschulten Betreuer des
Instrumentes an ihrer Seite. Sie muss mit den Tücken unterschiedlicher
Instrumente siegreich kämpfen.
Die 6 Klavierstücke (op. 118) entstanden wenige Jahre vor Brahms’ Tod. Man sieht
- wie durch Bild bekannt - den körperlich stattlichen Meister breitspurig vor
dem Instrument sitzend. Im Konzert nichts dergleichen, Anny Hwang hat damit
nichts gemein. Und trotzdem erklingt ein mit kräftigen Akkorden typischer
Brahms, teils ruhig, teils stürmisch.
Mit der Statur Frédéric Chopins kann man Anny Hwang eher vergleichen. Die völlig
andere Kompositions- und Spielweise mit ihren perlenden Tonfolgen rollten ihr
mühelos und präzis aus den Händen. Zunächst erklang die Ballade Nr. 2 in F-Dur
(op. 38). Gestochen scharfe Begleitakkorde zierten die "Grande Polonaise
brillant précédée d’un Andante spinato pour le piano avec orchestre" Es-Dur (op.
22), wie sie im ausführlichen Titel heißt.
Natürlich erheischte der Beifall im bis auf den letzten Platz gefüllten Raum
eine Zugabe. Als wenn der Flügel noch nicht genug geschlagen worden wäre (man
kann dieses Instrument wegen der Tonerzeugung auch unter die Schlaginstrumente
einordnen), setzte Anny Hwang mit der Toccata von Camille Saint-Saëns noch einen
grandiosen Schlusspunkt. Auch wenn sie sich beim Publikum bedankte, so hat doch
wohl das Publikum ihr mehr Dank für ihren glanzvollen Klaviervortrag zu sagen.
Gottfried Meyer

 Mo 25.02.2013 11:40 - Der goldige Jux mit der Fernbedienung
Die Rosenmontagskonzerte sind spannungsgeladene Konzerte. Außer einem vielsagenden Plakat ist dem Publikum nichts bekannt. Vor 21 Jahren hat die "Kammermusik der Wartburgstadt e. V." die Reihe von Konzerten am Rosenmontag begonnen. Seit drei Jahren ist das Landestheater, speziell die Landeskapelle, mit im Boot. Was können wir erwarten?
Tetsuro Ban als Gastdirigent schwang wieder das Stäbchen, extra aus seinem Wirkungsort Regensburg angereist. Die Landeskapelle und das Publikum haben ihn noch in guter Erinnerung. Er zierte in einer "Nel-Würzung" das Plakat. Was rührt er mit dem Stock im Orchester? Was soll die Laterne? "Ein Kessel klassisch Buntes" war das Motto, verkündet von Stephan Rumphorst, der durch das Programm führte. Bernhard Kaul vom Vorstand der "Kammermusik" und langjähriger Moderator der Konzerte wurde von ihm im Verlauf des Programmes u. a. zur Geschichte dieser Konzertreihe befragt.
Was soll Beethovens Egmont-Ouvertüre in einem Rosenmontags-Konzert? Sie wurde im wahrsten Sinne farbig gestaltet. Mit einer extra für dieses Konzert entwickelten japanischen Fernbedienung konnte der Hintergrund die Farben wechseln. Bei der "schneidend fallenden Quarte" fielen zwei Girlanden herab.
Nanu, das Orchester heute ganz farblos schwarz-weiß? Nein, das änderte sich im Handumdrehen, und jeder hatte eine Faschingsnase auf. Diese roten Kullern dienten dann als Wurfgeschosse (statt Kamellen) in das Publikum.
Klaschisch (die Erhardtsche Stolperfalle) ging es weiter. Fünf junge Schwan-Eleven hatten an Gehhilfen ihren Auftritt. Wenn sie fleißig trainieren, werden sie dann auch einstmals durch die Luft wirbeln, wie es das Ballett des Hauses tat.
Ein(e) Lamm sang eine beeindruckende Koloraturarie von einem Pferd auf einem Boot. Das Publikum kannte sie und sang mit. Eine Fledermaus flatterte durch den Theaterraum. Mit einem Löwen (oder doch einem Loewen?) hat das Lämmchen dann auch noch heut Nacht getanzt. Eine faire Lady!
Wer kennt noch Willi Schwabe, die sehr deutlich sprechende Schauspielerlegende und seine Rumpelkammer? Die Jenseits-Fünfziger werden bei dieser Musik von Tschaikowski "wohlige Wonnegewühle wallend" (wir haben das Wagnerjahr!) gehabt haben. Nicht alte Filme, sondern alte Bilder wurden betrachtet. "Musiker privat" - so konnte man die Spielpause überschreiben. Und wer noch keine persönliche Beziehung zu auch nur einem Mitglied unserer Landeskapelle hatte, hat sie so bekommen. Übrigens, dass eine Vertreterin der Stadtverwaltung im Konzert war und anschließend in der Kantine saß, hat nicht nur die Musiker erfreut.
Wie man eine Mozart-Sinfonie mit der eingangs erwähnten Wunder-Fernbedienung privat interpretieren kann, macht fernbedienungssüchtig. Eigenschöpferisch kann so der Kunstästhet das Kunstwerk verfeinern. Diese Fernbedienung mit ihren Befehlen wie z. B. "Play", "Pause" und "Stop" gehört in Zukunft in die Hand jedes Sinfoniekonzertbesuchers!
Eigentlich sollte mit einem Elgar, dem Bekanntesten, Schluss sein. Hat der Schlagzeuger schon sein Kilometergeld abgerechnet? Er musste Diener zweier Herren sein. Zwei Zugaben - es hätten auch mehr sein können - folgten noch. Beim Straußschen "Perpetuum mobile" hatten die gestressten Musiker Zeit, sich beim Kartenspiel zu erholen oder schnell einmal auf die Toilette zu gehen. Mit zwei Stäbchen den Radetzky-Marsch zu dirigieren vermag nur ein Japaner. Wie viel Minuten Beifall bekam er? Ein voll besetztes Haus dankte allen stürmisch und freut sich schon (nicht nur) auf das 22. Rosenmontagskonzert.

Gottfried Meyer
11. 02. 2013

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15.02.2003 - Ein Trio von hoher Güte
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